%!abctab2ps -notab % % to transpose the piece use the option "-t", % e.g., for transposing a whole not up: % % abctab2ps -t 2 % %%scale 0.7 %%topmargin 2.50cm %%topspace -0.40cm %%composerspace -6pt %musicspace -0.20cm %%sysstaffsep 15.0pt %%systemsep 50.0pt %%stretchlast yes %%voicefont Times-Roman 15.0 %%vocalfont Times-Roman 15.0 %%wordsfont Times-Roman 13.0 %%textfont Times-Roman 12.0 %%titlefont Times-Roman 18.0 %%subtitlefont Times-Roman 14.0 %%composerfont Times-Italic 11.0 %%titleleft %%strictness2 1.0 % X:1 % %%indent 1.7cm % for abcm2ps: %%staves [A|T] % T:Ich will dich, Herr, von Herzen Grund T:(Psalm 9) C:Melodie: Genfer Psalter (1542) C:Psalm-Übertragung: Ambrosius Lobwasser (1579) C:Satz zu zwei Stimmen: Christoph Dalitz (2009) L:1/2 M:2/1 display=C| K:DDorian %Q:1/2=120 % V:A clef=treble-8 name="Alt" bracket=2 %%MIDI program 57 % Trombone V:T clef=treble8 name="Tenor" octave=-1 %%MIDI program 57 % Trombone % V:A A2AA | d2f2 | ea2g- | gde2 | f2ee | w:1.~Ich wil dich Herr von her --- tzen grund/ Lo-ben und w:2.~In dir wil ich mit frö --- lig-keit/ Hüpf-fen und d2cf- | f/e/e2d | e2z2 | d2ff | g2df- | w:prei-sen al -*- le stund/ Und dei-ne wun-der-werck w:sprin-gen al -*- le-zeit/ O höch-ster Gott[/] vor al- ffea- | aga2 | e2gg | afec | de3/2d/d- | w:* da-ne --- ben/ Ver-kün-di-gen und hoch er-he --* w:- len din --- gen/ Wil ich von dei-nem na-men sin --* d^cd2 | A2c2 | d2cA | B3/2c/dB | ^c2 Hd2 |] w:-- ben/ Ver-kün-di-gen und hoch__ er-he-ben. w:-- gen/ Wil ich von dei-nem na -* men sin-gen. % V:T z4 | D2DD | A2c2 | BBA2 | z2c2 | w:1.~Ich wil dich Herr von her-tzen grund/ Lo- w:2.~In dir wil ich mit frö-lig-keit/ Hüpf- B2A2 | GEF2 | G2A2 | z2A2 | ccd2 | w:ben und prei-sen al-le stund/ Und dei-ne wun- w:fen und sprin-gen al-le-zeit/ O höch-ster Gott[/] A2cc | B2A2 | z2E2 | F2A2 | GEFG | w:der-werck da-ne-ben/ Ver-kün-di-gen und hoch er- w:vor al-len din-gen/ Wil ich von dei-nem na-men E2D2 | z2E2 | F2A2 | GEFG | E2 HD2 |] w:he-ben/ Ver-kün-di-gen und hoch er-he-ben. w:sin-gen/ Wil ich von dei-nem na-men sin-gen. % %%textfont Times-Italic 11.0 %%vskip 12pt %%begintext align Dieses Werk steht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany License. Diese erlaubt ausdrücklich das freie und kostenlose Kopieren, Verbreiten und Aufführen des Werks. Der komplette Text der Lizenz findet sich unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/. %%endtext % %%vskip 12pt %%textfont Times-Roman 12.0 %%right http://music.dalitio.de/ %%vskip -16pt %%text Version 1.0 vom 24.05.2009 % %%newpage % W: W: W:3. Drumb daß du durch dein grosse macht/ Mein feind hast in die flucht gebracht/ W:Sie sind gefallen und umbkommen/ Da sie nur dein anblick vernommen. W: W:4. Denn du so gar genädiglich/ Mein sach genommen hast auff dich/ W:Und dich zu urtheiln und zu schlichten/ Dich auff den stul gesetzt zu richten. W: W:5. Die heyden du hast umbgebracht/ Die gottlosen zu nicht gemacht/ W:Und außgerottet allesamen/ Ewig vertilget ihren namen. W: W:6. + Nun ob du schon du arger feind/ Alls zu verwüsten hast vermeynt/ W:Hastu denn meine städt verstöret/ Daß ihr nahm sampt ihn auffgehöret? W: W:7. O nein[/] O nein[/] denn Gott der Herr/ Des reich auffhöret nimmermehr/ W:Hat zugericht seine richtstelle/ Darauff er sitzt und urtheil felle. W: W:8. Er wird üben gerechtigkeit/ Über den erdkreis weit und breit/ W:Nach billigkeit als der gerechte/ Recht sprechen menschlichem geschlechte. W: W:9. Er ist ein schutz[/] trost und zuflucht/ Des armen der da rettung sucht/ W:Der in trübsal und schweren zeiten/ Auff seine gnad und hülff thut beiten. W: W:10. Drumb den dein name ist bewust/ Die werden bey dir suchen trost/ W:Denn die dich suchen solcher massen/ Die wirstu Herr Gott nicht verlassen. W: W:11. Drumb singt dem Herrn ein liedlein schon/ Der da wohnt auff dem berg Sion/ W:Sein grosse werck die er beweiset/ Bey allen völckern[/] rühmt un{d} preiset. W: W:12. Denn er sucht des gerechten blut/ Desselben nicht vergessen thut/ W:Der armen er ist eingedächtig/ Die zu ihm schreyen gantz andächtig. W: W:13. Sey mir gnädig O lieber Herr/ Schau an mein noht un{d} elend schwer/ W:Der feind mich ängst von allen orten/ Erlöß mich von des todes pforten. W: W:14. Damit ich dich herrlicher weiß/ In thoren Sion lob und preiß/ W:Un{d} mich von hertzen sehr mag freuen/ Daß du mir hilffst mit allen treuen. W: W:15. Die heyden aber hauffen dick/ Gefallen sind in ihre strick/ W:Sich in die grub gestürtzet haben/ Die sie andern hatten gegraben. W: W:16. + Hiebey man die krafft Gottes sieht/ Und daß er recht urtheilt und richt/ W:Daß der gottloß mit seinen thaten/ Fein werd gefangen und verrathen. W: W:17. Die gottlosen glaub mir fürwar/ Gehen zu boden gantz und gar/ W:Die heyden auch die Gott nicht achten/ Ihn nicht bedencken noch betrachten. W: W: W: W: W: W: W: W:18. Des armen er eindächtig ist/ Und seiner nimmermehr vergist/ W:Den elenden in seim obligen/ Sein hoffnung kein mahl wird betriegen. W: W:19. Steh auff Herr und erzeig dein krafft/ Daß man seh daß der mensch nichts schafft/ W:Forder vor dein gericht die heyden/ Daß sie da recht und urtheil leyden. W: W:20. Schreck sie und jag ihn ab ein schweiß/ Auff daß sie endlich werden weiß/ W:Und das vernehmen und verstehen/ Daß sie seyn menschen die vergehen. %%vskip 48pt %%begintext align Die Melodie dieses Psalms ist in den verschiedenen Psaltern leicht unterschiedlich überliefert. So lautet der Rhythmus der letzten Zeile im Genfer Psalter von 1542: %%endtext X:2 % %%titlespace -2mm %%historicstyle %%indent 3.4cm %%staffwidth 14cm % L:1/2 M:none K:DDorian % A2ccB2A2z2 E2FA G2E2 FGE2 D8 || %%vskip 10pt %%begintext align und im Genfer Psalter von 1551: %%endtext X:3 % %%titlespace -3mm %%historicstyle %%indent 3.4cm %%staffwidth 14cm % L:1/2 M:none K:DDorian A2ccB2A2 zEF2 A2GE FGE2 D8 || %%vskip 10pt %%staffwidth 17.40cm %%begintext align Bei Caspar Ulenberg wiederum, der diese Melodie 1603 für den 117. Psalm verwendet hat ("Nun lobet Gott im hohen Thron"), ist der Rhytmus an mehreren Stellen anders. Der in diesem Satz verwendete Cantus firmus entspricht dem Psalter von Ambrosius Lobwasser (1579). %%endtext %%vskip 10pt %%begintext align Ich danke der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel für das öffentliche Zugänglichmachen eines Facsimiles des Drucks "Die Psalmen Davids" von Ambr. Lobwasser unter der URL http://diglib.hab.de/drucke/xb-1304-2/start.htm. %%endtext %%vskip 10pt %%begintext align Weitere Materialien zu diesem Bicinium zum Genfer Psalter wie z.B. andere Textunterlegungen oder die abc-Quelldateien zum Transponieren oder zur Anpassung an weitere Textunterlegungen findet man unter http://music.dalitio.de/choir/dalitz/psalter-bicinia/. %%endtext % %%vskip 10pt %%right Christoph Dalitz, 2009