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Drei Geibeleien (Christoph Dalitz, 2010)

Emanuel Geibel war der populärste deutsche Lyriker des 19. Jahrhunderts. Zwar wurden seine formvollendeten und pathetisch sentimentalen Gedichte gelegentlich von Zeitgenossen als "Geibeleien" verspottet, aber das tat ihrer Popularität insbesondere als Vorlage für Vertonungen keinen Abbruch.

Auch ich konnte nicht widerstehen, ein paar seiner Gedichte in einer angemessenen Tonsprache, d.h. auf romantisch-sentimentale Weise zu vertonen. Damit diese Musik richtig wirkt, sollte sie leicht schmalzig mit Portamento, ungleichen Rhythmen und den Sprachrhythmus unterstützender Dynamik gesungen werden. Dann machen die Stücke großen Spaß!

Die komplette Ausgabe aller drei Stücke ist als gedruckte Ausgabe erhältlich und enthält folgende Stücke:

  1. Ach wie wär es nicht zu tragen.
    Ebenso kitschig wie schön.
  2. Ehespruch.
    Ideales Ständchen für Goldhochzeiten, Silberhochzeiten usw.
  3. Wenn sich zwei Herzen scheiden.
    Eines der bekanntesten Gedichte von Geibel, das z.B. auch von Mendelssohn als Sololied mit Klavierbegleitung vertont wurde. Ich wage aber zu behaupten, dass meine Vertonung anrührender ist.

Download

Nr. 3 (Wenn sich zwei Herzen scheiden) (PDF-Datei, zwei Seiten, 40kB)

Die Gesamtausgabe aller Stücke ist als gedruckte Ausgabe erhältlich. Diese enthält auch eine erweiterte Version von "Wenn sich zwei Herzen scheiden" mit einem zusätzlichen Satz für die zweite Strophe.